Tagestour
Ankunftsstation: Payerbach-Reichenau
Hinfahrt: Wochentags fährt zweimal pro Stunde ein Regionalexpress (REX) oder ein Regionalzug (R) direkt von Wien Südbahnhof nach Payerbach. Es besteht auch die Möglichkeit, mit einem ÖBB Eurocity bzw. Intercity nach Wr. Neustadt zu fahren und dort in einen Zug nach Payerbach umzusteigen. Auch am Wochenende und an Feiertagen gibt es hervorragende Verbindungen: Mindestens zwei Züge fahren stündlich nach Payerbach-Reichenau. Die Fahrzeit beträgt zwischen knapp über einer Stunde bis eine Stunde und 20 Minuten.
Von Mürzzuschlag kommend gibt es täglich eine gute Verbindung kurz nach 9 Uhr. Ab 11.00 Uhr fahren die Züge stündlich. Die Fahrzeit beträgt 46 Minuten.
Wegbeschreibung: Vom Bahnhof Payerbach-Reichenau geht man rechts der Markierung folgend (Wanderweg 834) nach Schneedörfl. Von dort am Forsthaus (Waldhütte) vorbei und nach ca. 200 m rechts, der Markierung folgend abbiegen. Der Weg führt in die Eng hinauf über den wildromantischen und gesicherten, aber unschwierigen Mariensteig. Man kommt an einer im Herbst 2007 renovierten Holzriese vorbei, mit deren Hilfe bis in die 1950er Jahre gefällte Bäume zu Tal gebracht wurden. Auf ca. 890 Höhenmetern kommt eine Abzweigung, und man folgt der Markierung (Friedrich-Haller-Haus) durch den Promischkagraben (auf den Karten Mitterberggraben genannt) Richtung Knofeleben. Das letzte Stück des Weges führt über einen kurzen, aber steilen Anstieg durch einen Fichtenwald. Auf der Forststraße angekommen, erreicht man in wenigen Minuten, nach etwa 2 Stunden Gehzeit, das Friedrich-Haller-Haus.
Nach einer gemütlichen Rast geht man auf der Forststraße übers Alpleck auf die Bodenwiese und in weiterer Folge zur Waldburgangerhütte. Von der Waldburgangerhütte steigt man über den Geyerstein (wunderschöner Ausblick von der Jubiläumsaussicht!) zum ehemaligen Gasthof Hochberger ab und geht von dort über den Geyerhof direkt zum Bahnhof Payerbach-Reichenau. Die Gehzeit des Abstiegs beträgt etwa 2,5 bis 3 Stunden.
Diese Tour kann auch von konditionsstarken Kindern ab 10 Jahren bewältigt werden. Mit Kleinkindern empfiehlt es sich, über die Eng abzusteigen.
Höhenunterschied: 750 m
Rückfahrt: Wochentags sowie an Wochenenden und Feiertagen fährt stündlich ein Zug Richtung Wien bzw. Mürzzuschlag.
Zweitagetour
Ankunftsstation: Payerbach-Reichenau
Hinfahrt: siehe Tagestour
Wegbeschreibung: Der Aufstieg ist wie bei der Tagestour beschrieben bis zum Mariensteig gleich. Auf ca. 890 Höhenmetern nimmt man aber die rechte Abzweigung und geht Richtung Lackaboden aufs Alpleck. Von dort gelangt man über den Krummbachsattel und über die Kuhblacke auf das Berghaus Hochschneeberg. Der Anstieg dauert etwa 5 Stunden. Nach einer Stärkung geht man zurück zum Krummbachsattel und gelangt in etwa 2 Stunden über den heuer neu hergerichteten Wassersteig zum Friedrich-Haller-Haus.
Nach einem gemütlichen Hüttenabend und gestärkt durch ein gutes Frühstück steigt man am nächsten Tag auf den Krummbachstein (grün markiert) auf. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf den Hochschneeberg undauf das Raxplateau. Weiter geht es hinunter auf den Krummbachsattel und zur Abzweigung Richtung Station Baumgartner. Die Station der Zahnradbahn ist bekannt für die köstlichen Riesenbuchteln, die man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte. Jetzt geht man zur Hengsthütte und den Hengstweg entlang nach Puchberg am Schneeberg. Der Abstieg dauert ca. 3 Stunden.
Höhenunterschiede:
Payerbach–Alpleck: 770 m
Payerbach–Berghaus Hochschneeberg: 1295 m
Friedrich-Haller-Haus–Krummbachstein: 350 m
Rückfahrt: Vom Bahnhof Puchberg am Schneeberg fährt wochentags sowie an Wochenenden und Feiertagen stündlich ein Zug nach Wr. Neustadt. Die Fahrzeit beträgt rund 45 Minuten. Von Wr. Neustadt aus gibt es sehr gute Anschlusszüge (mindestens einmal stündlich) Richtung Wien und Mürzzuschlag.
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Artikel "Umsteigen vorm Aufsteigen"
Last update: 17.11.2008